Unsere Vereinsgeschichte
Die Gartenfreunde Berggarten e.V. wurden 1934 gegründet und gehören damit zu den ältesten Kleingartenvereinen Hildesheims.
Die Geschichte des heutigen Berggarten-Geländes reicht jedoch noch wesentlich weiter zurück. Bereits 1832 ist das Gebiet westlich des Krehlabergs als Gartenland verzeichnet. Damals prägten Äcker, Wiesen und Weideland die Umgebung des heutigen Moritzbergs.
Auch in den Jahren vor der Vereinsgründung wurde das Gelände bereits von Kleingärtnern genutzt. Eine Pachtbescheinigung aus dem Jahr 1929 belegt, dass Gartenland im heutigen Bereich des Berggartens bereits damals einzeln verpachtet wurde.
Mit der Gründung der Kleingartenkolonie im Bockfeld entwickelte sich aus den zunächst einzeln verpachteten Gartenflächen eine feste Kleingartenanlage. Seitdem ist der Berggarten über viele Generationen hinweg ein Ort für Garten, Erholung und Gemeinschaft.
Heute führen wir diese lange Tradition weiter und verbinden gewachsenes Vereinsleben mit naturnahem Gärtnern, Gemeinschaft und dem Engagement für die Natur.
Warum Kleingärten wichtig sind
Kleingärten sind weit mehr als Orte zum Gärtnern. Sie schaffen Raum für Erholung, Begegnung und Gemeinschaft – mitten in der Stadt.
Sie leisten gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für die Natur. Obstbäume, Blumen, Hecken und vielfältige Gartenflächen bieten Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Tiere und tragen zur Artenvielfalt bei. Auch für das Stadtklima sind grüne Flächen von großer Bedeutung.
Für viele Menschen ist der eigene Garten ein Ort, an dem sie Abstand vom Alltag gewinnen, Zeit in der Natur verbringen und mit anderen Menschen ins Gespräch kommen können. Erfahrungen und Wissen rund ums Gärtnern werden dabei von Generation zu Generation weitergegeben.
Unser Berggarten verbindet diese Werte seit vielen Jahrzehnten: Natur bewahren, Gemeinschaft leben und gemeinsam Freude am Gärtnern haben.



